Dennis Balcombe
Pastor Dennis Balcombe Termine:
2010
Marz 2-12: Kenya
Marz 15-23: England
Marz 24-31: Deutschland
April 1-6: Paris
April 7-11: Tulsa, OK, U.S.A.
April 13-21: Israel
May 26-31: Singapore, City Harvest Church, Asia Conference
Juni 4-14: Malaysia
Juli 7-18: Mozambique
August 8-17: Brazil
August 27-29: Taiwan
October 4-8: Oregon, USA.
Grüße von Pastor Dennis Balcombe
Herzliche Grüße aus Hongkong, eine der Sonderwirtschaftszonen der Volksrepublik China!
Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass Hongkong die gleichen Freiheiten genießt, die es unter britischer Herrschaft hatte. Die Regierung hat die Religionsfreiheit bis heute in keinem Punkt angetastet. Selbst solche christlichen Dienste und Gemeinden wie wir, die aktiv nach China hineinreichen, können ihre Arbeit unbehelligt fortsetzen. Besonders freuen wir uns über die große Einheit, die zwischen den Gemeinden in Hongkong entstanden ist, von denen die meisten auch für das Wirken des Heiligen Geistes, für Anbetung und Lobpreis offen geworden sind. Mehrere hundert Gemeinden in Hongkong haben die Hauszellenstruktur eingeführt und wachsen beständig.
Die Berichte, die ich aus allen Teilen Chinas höre und die Eindrücke, die ich auf meinen zahlreichen Reisen in Asien und Afrika sammle, bestätigen alle ein Wort aus dem Hebräerbrief: „Und Gott hat dazu Zeugnis gegeben durch Zeichen, Wunder und mancherlei mächtige Taten und durch die Austeilung des Heiligen Geistes nach seinem Willen“ (Hebr 2,4). In diesem Teil der Welt wachsen die Gemeinden in den meisten Ländern erstaunlich schnell und viele neue Gemeinden, Hauskirchen oder ähnliche Versammlungen entstehen. Während etliche namhafte Evangelisten aus westlichen Ländern dazu beitragen, dass das Evangelium einer großen Masse verkündigt wird, steht das starke Wirken Gottes in diesen Ländern vor allem im Zusammenhang mit den einheimischen Christen.
Meist sind es ganz einfache Leute ohne besondere Schulbildung, ohne Bibelschulabschluss oder finanzielle Unterstützung, die unter Beten, Fasten und dem glaubensvollen Anwenden des Wortes Gottes gelernt haben, wie man Reich Gottes baut (Matth 10). In diesen Ländern ist es an der Tagesordnung, dass durch die Gläubigen Zeichen und Wunder geschehen. Darüber hinaus erscheint Jesus vielen Ungläubigen in Träumen und Visionen. Gleichzeitig werden die Christen in den meisten dieser Länder massiv verfolgt und es ist leider nicht selten, dass jemand um seines Glaubens Willen sterben muss. Ohne Frage, in der unsichtbaren Welt tobt ein heftiger Kampf um diese Länder.
In China arbeiten wir seit Anfang der Achtzigerjahre unter anderem mit einer Gruppe von geisterfüllten Christen im Süden der Provinz Henan zusammen. Damals waren sie einige Zehntausend Gläubige. Vor kurzem war ich mit einem ihrer Leiter zusammen auf einer Konferenz in Jerusalem. Dort berichtete er, dass diese Hauskirchengruppe mittlerweile über zehn Millionen Gläubige zählt. Mehr als eine Million von ihnen sind in ein 24-Stunden-Gebetsnetz eingebunden und beten rund um die Uhr für ihr Land.
Wir wollen Ihnen allen, die Sie unseren Dienst im Gebet mittragen, ganz herzlich danken. Wir sind heute in China genauso aktiv wie seit Beginn unseres Dienstes vor rund 25 Jahren. Sollte Gott Sie zur Mitarbeit im Reich Gottes in China durch finanzielle Unterstützung oder durch einen persönlichen Einsatz anregen, würden wir uns freuen – der Bedarf ist unverändert sehr groß. Entgegen vieler anderslautender Berichte gab es bislang keine öffentliche Evangelisation, auch nicht mit Sprechern aus dem Westen, im öffentlichen Fernsehen gab es bisher keine christlichen Sendungen und es ist sehr schwer, innerhalb Chinas eine Bibel zu bekommen. In ganz China werden Bibeln gebraucht. Täglich kommen Tausende neuer Gläubiger zu den Gemeinden dazu, die in aller Regel keine eigene Bibel haben. Darüber hinaus hat sich bisher noch kein einziges Missionswerk an die Aufgabe gemacht, den 1,2 Milliarden Nichtchristen in China eine Bibel zu geben. Vielleicht beruft Gott Sie, um seinem Volk in China für eine gewisse Zeit zu dienen, indem Sie Bibeln und christliche Lehrbücher über die Grenze bringen?!
Meine Frau Kathy dient mit mir zusammen in der Gemeinde als Pastorin. Während ich viel reise, bleibt sie vor Ort im Gemeindedienst, wo der Schwerpunkt ihrer Berufung liegt. Gott hat ihr eine große Liebe zum chinesischen Volk gegeben, zu dem auch die Millionenstadt Hongkong gehört.
Unsere Tochter Sharon und unser Schwiegersohn Samuel Lau haben zwei Kinder, ein Mädchen namens Kady Joy und einen Jungen, der Benjamin Peace heißt. Sie arbeiten in der Jugendarbeit der Gemeinde mit. Am Samstagabend ist der Hauptgottesdienst für die Jugendlichen, der zurzeit von etwa 100 jungen Leuten besucht wird. Bitte beten Sie auch für diesen Dienst! Wir wollen die junge Generation in unserer Stadt erreichen, sie sind der Schlüssel für eine Erweckung.
Unser Sohn Michael lebt jetzt wieder in Hongkong. Wir beten, dass auch er in den vollzeitigen Dienst im Reich Gottes eintreten wird.
Möge unser Herr Sie reichlich segnen!
Dennis und Kathy Balcombe mit Team